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Mehrwährungsfähig rechnen: Export-Fakturierung richtig gemacht

Ein Artikel, feste Preise in jeder Währung: wie Mehrwährungsfähigkeit bei einer Warenwirtschaft wirklich funktioniert.

Beispiel: Preisliste je Währung für einen Artikel

Mehrwährungsfähig rechnen: So funktioniert Export-Fakturierung richtig

Ein Artikel, fünf Währungen, ein Taschenrechner — so sieht Export-Fakturierung ohne die richtige Software aus. Dabei ist das Problem klar umrissen: Kunden im Ausland wollen Preise in ihrer eigenen Währung sehen, ohne dass sich diese bei jeder Rechnung neu und unvorhersehbar ändern.

Das Problem mit der automatischen Umrechnung

Viele Systeme rechnen Preise zum Tageskurs um — praktisch für den Anbieter, unpraktisch für den Kunden, der heute einen anderen Preis sieht als gestern, ohne dass sich am Produkt etwas geändert hat. Das wirkt unprofessionell und erschwert die Kalkulation auf beiden Seiten.

Wie native Mehrwährungsfähigkeit funktioniert

Statt einer automatischen Umrechnung hinterlegt man pro Artikel feste Preislisten je Markt: ein Preis in Euro für die Eurozone, ein separat festgelegter Preis in US-Dollar für den US-Markt, ein weiterer für den Schweizer Franken. Diese Preise ändern sich nicht mit dem Tageskurs — sie ändern sich, wenn du sie bewusst anpasst.

Das bedeutet: Ein Kunde in der Schweiz sieht immer denselben Preis in Franken, bis du ihn aktiv änderst. Das schafft Planungssicherheit für den Kunden und Kontrolle über die eigene Marge für dich.

Worauf du bei der Softwarewahl achten solltest

Feste Preislisten statt Tageskurs-Umrechnung — das ist der wichtigste Unterschied zwischen einer echten Mehrwährungsfähigkeit und einer bloßen Umrechnungsfunktion.

Rechnungen in der jeweiligen Währung — nicht nur der Preis, auch die komplette Rechnung sollte in der Kundenwährung ausgestellt werden können.

Zentrale Pflege — alle Preislisten sollten an einer Stelle gepflegt werden, nicht verteilt über mehrere Tools.

Fazit

Mehrwährungsfähigkeit ist mehr als eine Umrechnungsfunktion — sie bedeutet, dass jeder Markt seine eigene, stabile Preiswelt bekommt. Saldra hinterlegt Preislisten je Markt nativ, ohne Zusatzmodul und ohne Tageskurs-Zufall.

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Häufige Fragen

Werden Preise automatisch zum Tageskurs umgerechnet? Nein — du legst feste Preise je Währung fest, die sich nur ändern, wenn du sie aktiv anpasst.

Kann ich für jeden Markt unterschiedliche Margen kalkulieren? Ja, da die Preise je Währung unabhängig voneinander festgelegt werden.

Funktioniert das auch für Rechnungen, nicht nur Angebote? Ja, der komplette Belegfluss – von Angebot bis Rechnung – läuft in der jeweiligen Kundenwährung.